Erstmals wird auf Geld verzichtet

Stefanie Bolzen, Sebastian Jost und Dorothea Siems, Die Welt, 28.11.2012

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Bis 2015 ist die Finanzierung Griechenlands gesichert – nun beginnt das Nachdenken darüber, wie die Lücke danach geschlossen werden kann.

Seit zweieinhalb Jahren kämpft die Euro-Gruppe darum, dass Griechenland nicht pleitegeht. Jetzt hat man sich auf weitere Hilfen geeinigt. Athen bekommt mehr Geld und mehr Zeit im Gegenzug für harte Sparmaßnahmen. Die "Welt" beantwortet die wichtigsten Fragen zur Griechenland-Hilfe.[…]

Was hat Athen für die neuen Hilfen getan?

Eine ganze Menge. Im Vergleich zu 2009 kürzten die Griechen ihren Haushaltssaldo um zwei Drittel, von 36 auf 13 Milliarden Euro. Sie drückten ihr Defizit um sechs Prozentpunkte, reformierten ihr Gesundheitssystem, setzten das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre, senkten den Mindestlohn und die Lohnstückkosten, sparten im öffentlichen Dienst ein, das Parlament stimmte neuen Kürzungen von 13,5 Milliarden Euro zu. "Vor allem aber ist sich die jetzige Regierung bewusst, was es bedeutet, wenn sie die Auflagen nicht umsetzt. Dass ihre Zukunft und die ihres Landes an die Hilfen gekoppelt ist", meint Janis Emmanouilidis, Euro-Experte des European Policy Centre in Brüssel. Und der Druck der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) auf Athen geht weiter. So müssen die Griechen das Geld aus dem Rückfluss von den Notenbanken sowie alle Privatisierungserlöse auf ein Sonderkonto einzahlen. Aus dem dürfen nur Schulden bedient werden. Die Ministerien bekommen eine Ausgabendeckelung. […]

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